Einführung in Rotationstrommel-Sand- und Kiesabscheider
Walzentrommel-Sand- und Kiesabscheider sind zentrale Umweltrecyclinggeräte im Baugewerbe, im Bergbau und im Umweltschutz. Basierend auf dem physikalischen Prinzip der Rotationstrommelsiebung in Kombination mit Sprühwäsche trennen sie Sand, Kies und Schlamm effizient von Abfallbeton und Bauschutt und erreichen so eine Aggregatrückgewinnung und Abwasserrecycling. Sie gehören zur Standardausrüstung in Mischanlagen und Wertstoffrückgewinnungsanlagen.
I. Kernarbeitsprinzip
Das Material gelangt durch den Einfülleinlass in die geneigte rotierende Trommel. Die Innenwand der Trommel ist mit einem Spezialsieb ausgestattet, das in Kombination mit einem Hochdrucksprühsystem das Material kontinuierlich wäscht:
1. Sand und Kies mit kleinem Durchmesser fallen durch das Sieb und werden durch einen Schneckenmechanismus gesammelt und ausgetragen;
2. Aggregate und Verunreinigungen mit großem Durchmesser werden entlang des Neigungswinkels der Trommel zur Schlackenauslassöffnung befördert und ausgetragen.
3. Gülle und Abwasser werden vom Boden abgelassen und gelangen zur Wiederverwertung in einen Sedimentationstank. Der gesamte Prozess kombiniert Zentrifugalkraft, Schwerkraft und Siebung, um eine kontinuierliche „Dispersion-Wasch-Sortierung“ durchzuführen und sowohl trockenen als auch plastischen Beton effizient zu verarbeiten.
II. Hauptstrukturkomponenten
• Trommel: Die Kernsiebkomponente besteht aus einer verschleißfesten Stahl-/Polymerauskleidung Q345B, ist verschleißfest und verstopfungshemmend und eignet sich für Abfallbedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und hoher Viskosität.
• Übertragungsvorrichtung: Motor + Zahnrad-/Riemenantrieb, sorgt für eine gleichmäßige und stabile Trommeldrehung;
• Sprühsystem: Hochdruck-Wasserspray entfernt Zementschlamm von der Oberfläche von Sand und Kies und verbessert so die Reinigungsreinheit;
• Schneckenaustragsmechanismus: Fördert den getrennten Sand und Kies präzise und vermeidet eine sekundäre Vermischung;
• Steuerungssystem: Vollautomatische SPS-Steuerung, die Fernüberwachung und manuelle/automatische Dual-Mode-Umschaltung unterstützt.
III. Kernvorteile und -funktionen
1. Hohe Verarbeitungskapazität: Geeignet für Hochleistungsszenarien mit einer täglichen Verarbeitungskapazität von über 200 Tonnen, mit einer Verarbeitungskapazität einer einzelnen Einheit von 30–300 Tonnen/Stunde, unterstützt die gleichzeitige Verarbeitung von mehreren Tankwagenabfällen in Konfigurationen mit zwei Stationen;
2. Langlebig und geringe Ausfallrate: Hochfestes, verschleißfestes Gehäuse, das einem langfristigen Betrieb mit hoher Intensität standhält, weniger anfällig für Blockierungen, niedrige Wartungskosten und kurze Ausfallzeiten ist;
3. Hohe Recyclingeffizienz: Die Recyclingrate von Sand und Kies kann über 98 % erreichen, wobei die getrennten Zuschlagstoffe eine hohe Sauberkeit aufweisen und eine direkte Wiedervermischung und Wiederverwendung ermöglichen;
4. Umweltfreundlich und emissionsfrei: Ausgestattet mit einem Kreislaufwassersystem wird der Schlamm nach der Sedimentation ohne Abwasser oder Abfallentsorgung wiederverwendet und erfüllt die Anforderungen der Umweltaufsicht.
5. Große Anpassungsfähigkeit: Kann sowohl trockene als auch nasse Materialien verarbeiten und eignet sich für verschiedene Arbeitsbedingungen wie Tankwagenrückstände, Bauschutt sowie die Entschlammung und Sortierung von natürlichem Sand und Kies.
IV. Hauptanwendungsszenarien
• Kommerzielle Betonmischanlagen: Recycling von Rückständen aus Waschtankwagen und Altbetonaggregaten; 65 % der Marktnachfrage ausmachen.
• Bauschutt-Recyclinganlagen: Feinsortierung zerkleinerter Zuschlagstoffe zur Reinigung und Wiederverwertung von Sand und Kies.
• Produktionslinien für Zuschlagstoffe: Waschen, Entschlammung und Partikelgrößenklassifizierung von natürlichem/industriell hergestelltem Sand.
• Bergbau/Rückstandsaufbereitung: Erzvorbehandlung und Recycling von Rückstandssand und -kies.

